Weihnachtliches Drama in Nennigmühle: PKW stürzt in Mühlgraben – Feuerwehr rettet LebenWeihnachtliches Drama in Nennigmühle: PKW stürzt in Mühlgraben – Feuerwehr rettet Leben
Kurz vor Weihnachten gerät ein Paar in Nennigmühle bei Pockau in Lebensgefahr, als ihr PKW in einen Mühlgraben stürzt. Feuerwehr und Rettungskräfte schaffen das Wunder der Rettung.
Kurz vor Weihnachten, als in vielen Häusern die letzten Vorbereitungen für das Fest liefen, kam es im beschaulichen Nennigmühle, einem Stadtteil von Pockau im Erzgebirge, zu einem dramatischen Vorfall. Ein PKW fuhr die S223 in Richtung Olbernhau, als plötzlich das Unvorstellbare passierte: Der Wagen kam von der Straße ab, raste über eine Böschung und landete in einem tiefen Mühlgraben. Doch was zunächst wie das Ende aussah, wurde durch die schnellen und entschlossenen Reaktionen der Feuerwehr zu einer Geschichte der Rettung.
Der PKW wurde von der Strömung rund 200 Meter abgetrieben und fand sich schließlich komplett unter Wasser wieder. Die Insassen, ein Fahrer und seine Beifahrerin, befanden sich in akuter Lebensgefahr, eingeschlossen in dem Auto, das bereits weit unter der Wasseroberfläche verschwunden war. Die Lage war verzweifelt. Doch der Rettungsinstinkt der Feuerwehrleute schlug schnell an.
Dank eines Zufalls – einer noch erhaltenen Luftblase im Fahrzeug und der stabilen Fahrgastzelle – gelang es den beiden Unfallopfern, sich zumindest vorerst über Wasser zu halten. Doch die Zeit drängte. Feuerwehrleute aus Pockau und Wernsdorf arbeiteten schnell, beleuchteten den Einsatzort und verhinderten das Weiterabtreiben des Fahrzeugs, während gleichzeitig der Mühlgraben abgelassen wurde.
Der Fahrer, mit Verletzungen, aber noch bei Bewusstsein, konnte sich mithilfe der Feuerwehrkräfte eigenständig befreien, als eine Seitenscheibe geöffnet wurde. Die Beifahrerin hingegen musste mit einem speziellen Rettungsbrett aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sofort übergaben die Einsatzkräfte beide an den Rettungsdienst, der sie ins Krankenhaus brachte.
Es ist diese Art von unaufgeregtem heldenhaften Einsatz, die in einer oft hektischen Weihnachtszeit leicht untergeht. Die Feuerwehrleute, die mit vereinten Kräften das Leben zweier Menschen retteten, zeigen das wahre Wesen von Heldentum, wenn es darauf ankommt. Den verunglückten Insassen wünschen wir eine schnelle Genesung, und der Ort Nennigmühle wird sicherlich noch lange von diesem Vorfall sprechen. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der solche Geschichten Hoffnung und Stärke vermitteln, können wir uns glücklich schätzen, diese Menschen zu haben, die im Notfall alles geben, um Leben zu retten.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: FF Pockau, FF Olbernhau (GR), Kristian Hahn
Montag, 23 Dezember 2024