Bremerhaven: Drohung gegen Weihnachtsmarkt – Polizei nimmt 67-Jährigen fest

Bremerhaven: Drohung gegen Weihnachtsmarkt – Polizei nimmt 67-Jährigen fest


Nach einer Drohung gegen den Weihnachtsmarkt in Bremerhaven ermittelte die Polizei einen Verdächtigen. Es bestehe keine akute Gefahr, hieß es.

Bremerhaven: Drohung gegen Weihnachtsmarkt – Polizei nimmt 67-Jährigen fest

In Bremerhaven hat ein 67-jähriger Mann mit einem Angriff auf den Weihnachtsmarkt gedroht. In einem Video, das zunächst auf der Plattform TikTok verbreitet wurde, richtete sich seine Drohung offenbar gegen Menschen mit südländischem Aussehen. Darin erklärte er, am ersten Weihnachtstag bewaffnet mit Messern den Markt aufsuchen zu wollen. Die Polizei nahm die Äußerungen ernst und handelte schnell: Der mutmaßliche Verfasser des Videos wurde am Sonntagabend ermittelt und festgenommen.

Nach Angaben eines Sprechers der Bremerhavener Polizei wurde die Drohung wie jede ernstzunehmende Alarmauslösung behandelt, um mögliche Gefahren für die Bevölkerung auszuschließen. Der Sprecher betonte jedoch, dass keine akute Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe.

Zum Inhalt des Videos und dem Hintergrund des 67-Jährigen äußerte sich die Polizei bislang nur zurückhaltend. Unklar ist, wie ernsthaft der Verdächtige seine Drohungen gemeint haben könnte. Die Ermittlungen laufen derzeit, und im Verlauf des Tages soll der Mann vernommen werden, um die Hintergründe seiner Aktion aufzuklären.

Das Video selbst sorgte für einige Stunden für Besorgnis in den sozialen Netzwerken und führte zu zahlreichen Hinweisen an die Polizei. Auch die Bremer Polizei reagierte auf die Veröffentlichung und bestätigte auf der Plattform X, dass ihr das Material bekannt sei.

Der Weihnachtsmarkt in Bremerhaven läuft regulär noch bis zum 30. Dezember, ist jedoch an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen. Trotz der abschreckenden Drohung betonte die Polizei, dass es aktuell keinen Grund gebe, Menschen von einem Besuch des Marktes abzuraten.

Die genauen Konsequenzen für den 67-Jährigen werden sich nach seiner Vernehmung und den weiteren Ermittlungen zeigen.


Autor: Redaktion
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Montag, 23 Dezember 2024

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